Ausraster mit Axt

Kann schon mal vorkommen, dass einer einem mit einer Axt gegenübersteht, wie eine dapd-Meldung belegt:

Ausraster mit Axt:

Eine Spur der Verwüstung hat ein offenbar geistesgestörter Mann am Samstag in Thüringen und Niedersachsen hinterlassen. Der 36-Jährige schlug mit einer Axt die Scheiben von über 20 Pkw sowie mehrere Schaufenster und Türen ein, wie die Polizei in Nordhausen mitteilte. Der Schaden beträgt nach ihrer Schätzung rund 120.000 Euro.

Seine Wahnsinnstat hatte der mit einem Messer und einer Axt bewaffnete Mann am frühen Morgen auf dem Gelände eines Autohauses im niedersächsischen Duderstadt begonnen.

Der ist dann noch zu einer Tankstelle und zu Supermärkten gefahren – Orten also, an denen man sich möglicherweise nicht gerne, aber häufig aufhält. Ist also keineswegs abwegig, sich mit der Abwehr von Axt-Angriffen zu befassen.

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Kinder- und Jugendtraining ab Februar 2012!

Krav Maga for Kids bietet das Krav Maga Center Frankfurt/Rhein-Main ab Februar 2012 in verschiedenen Altersabstufungen von 6 bis 18 Jahren an. Dabei wird ein speziell an die Bedürfnisse und Möglichkeiten von Kindern und Jugendlichen angepasstes Krav Maga zur Selbstbehauptung wie Selbstverteidigung gelehrt.

Ebenso wird zu Beginn des neuen Jahres eine 55plus-Gruppe etabliert, die sich an diejenigen richtet, die zwar unverfälschtes Krav Maga trainieren wollen, aber ihre spezielle körperliche Situation mehr berücksichtigt wissen wollen.

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74-Jähriger kontert drei Räuber

Das hätte auch schiefgehen könne, ist es aber nicht:

Laut e110 – Das Sicherheitsportal – Thema: Nachrichten – Das ging nach hinten los hat ein 74jähriger Mann in Berlin viel Mut und Geschick bewiesen:

„Ein Taxifahrer hat drei Räuber mit ihrer eigenen Waffe in die Flucht geschlagen. Die drei Jugendlichen waren am Montagabend am Fernbahnhof Spandau in das Taxi des 74-Jährigen eingestiegen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Am Ziel in Hakenfelde angekommen, stiegen zwei der Männer aus, der dritte bedrohte den Fahrer mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Reflexartig griff der Angegriffene nach der Waffe des Täters und riss sie ihm aus der Hand. Das Räuber-Trio flüchtete daraufhin ohne Beute.“

Drei Angreifer sollten niemanden zu vorschnellem Handeln veranlassen. Aber im vorliegenden Falle ist zu sehen, wie eine schnelle und deutliche Reaktion die Situation zu klären vermag.

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Stichschutzwesten für Rettungskräfte

Am Beispiel der Stadt Nürnberg schildert der Artikel Gewalt gegen Rettungskräfte – „Mensch, wir sind doch die Guten“ der Süddeutschen Zeitung, dass sich viele Rettungssanitäter dort entschlossen haben, eine Stichschutzweste zu tragen:

45 Sanitäter des Bayerischen Roten Kreuzes in Nürnberg haben sich inzwischen eine Stichschutzweste zugelegt. Sie mussten diese selbst bezahlen, denn eine Schutzweste für Rettungskräfte – das zählt bislang nicht zu jener Schutzkleidung, die von Krankenkassen für notwendig erachtet wird. 

Andere setzen mehr auf Deeskalation. Was die Hilfskräfte besonders irritiert, ist, dass die Angreifer häufig ganz normale Leute zu sein scheinen:

Sie werden bespuckt, getreten, geboxt – dabei wollen sie doch nur helfen: Immer öfter sind Rettungskräfte im Einsatz heftigen Attacken ausgesetzt. Selbst Fachleute können sich die Zunahme von Gewalt nicht erklären – zumal besonders häufig Menschen aus dem bürgerlichen Milieu ausrasten.

70-mal in sieben Monaten wurde ein Rotkreuzhelfer bespuckt, einer getreten, einer geboxt. Keiner kann sich die Zunahme der Gewalt gerade gegen diejenigen, die helfen, erklären. Ein zitierter Notarzt versucht eine Erklärung:

„Der Respekt vor den Hierarchien ist weg.“ Früher habe sich automatisch eine Gasse gebildet, wenn er als Notarzt zum Unfallort kam. Heute müsse er dafür regelrecht um Erlaubnis bitten.

Im Krav Maga Center Frankfurt/Rhein-Main trainieren Rettungssanitäter oder buchen Seminare. Und bezahlen diese aus der eigenen Tasche. Anfragen gibt es häufig – ebenso von Sozialarbeitern und Psychologen, die mit Obdachlosen oder Drogenabhängigen arbeiten, auf der Straße, Krankenhäusern oder geschlossenen Einrichtungen. Der Anteil derer, die auf beruflichen Gründen eine einfache, praktikable Selbstverteidigung erlernen wollen und müssen, nimmt zu.

 

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Wenn der Nachbar klingelt…

Immer wieder wird gerne die Frage aufgeworfen, ob man in einer deutschen Großstadt wirklich die Abwehr von Angriffen mit Faustfeuerwaffen trainieren muss. Die Argumente dagegen beziehen sich einerseits darauf, dass es ja nicht wirklich viele Übergriffe mit solchen Waffen gibt. Andererseits auf den hohen Eigengefährdungsgrad bei einem erfolglosen Abwehrversuch.

Beides sind gute Argumente. Außer acht lassen sie jedoch die sowohl häufigere als auch weniger lebensgefährliche Bedrohung durch Gas-, Signal- und Schreckschusswaffen. Die kann gänzlich unverhofft über einen kommen, gleichwohl aber für die Gesundheit und Unversehrtheit Folgen haben – wie eine Nachrichtenmeldung belegt:

e110: Wenn der Nachbar einmal klingelt…:

„Aus nächster Nähe hat ein offenbar psychisch kranker Mann in Aachen mit einem Gasrevolver seinem Nachbarn ins Gesicht geschossen und ihn dabei verletzt. Der 31-jährige Täter habe am Sonntagmorgen bei seinem Nachbarn geklingelt und sofort gefeuert, als dieser die Tür öffnete, teilte die Polizei Aachen am Montag mit.

Das 45-jährige Opfer erlitt Verätzungen im Gesicht und musste im Aachener Uni-Klinikum behandelt werden. Die Polizei vermutet, dass dem Vorfall Nachbarschaftsstreitigkeiten vorausgingen. Der Täter wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.“

Bei einer Situation direkt an der eigenen Haus- oder Wohnungstür fällt eine an und für sich sinnvolle Lösung wie das Weglaufen flach. Da ist es dann schon von Vorteil, wenn man sich etwas mit der „Defense against Gunthreats“ beschäftigt hat.

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